This is an old revision of the document!
Table of Contents
Die Optimierung von ZFS und die damit verbundenen Risiken:
1. Synchronisationsschreibvorgänge deaktivieren (ENORME Geschwindigkeitssteigerung)
zfs set sync=disabled rpool/data
Risiken: Die letzten 5–10 Sekunden der Schreibvorgänge gehen bei einem Stromausfall verloren (kann durch den Einsatz einer USV gemildert werden
Was kann verloren gehen
• Metadaten des VM-Dateisystems • Datenbanktransaktionen • Kürzlich geschriebene Dateien • Journal-Einträge
Was bewirkt das?:: Beseitigt langsame Synchronisierungsschreibvorgänge; Schreibvorgänge erfolgen zunächst im RAM
2. LZ4-Komprimierung aktivieren (moderate Leistungssteigerung)
zfs set compression=lz4 rpool/data
Risiken: Keine (geringer CPU-Verbrauch)
Warum hilft das? Weniger geschriebene Daten → schnellere Schreib- und Lesevorgänge
3. Deaktivieren Sie atime (geringe Leistungssteigerung)
zfs set atime=off rpool/data
Risiken: Einige ältere Anwendungen benötigen Zugriffszeiten
Beispiele:
• Alte Backup-Tools • Einige Mailserver
Was sich verbessert
• Beseitigt unnötige Metadaten-Schreibvorgänge • Schnelleres Lesen • Geringere Latenz
4.xattr=sa (Deutliche Leistungssteigerung für Linux-VMs)
zfs set xattr=sa rpool/data
Risiken: Wenn Sie den Datensatz auf ein sehr altes ZFS-System (vor 2013) verschieben, wird das SA-Format möglicherweise nicht erkannt.
Was es verbessert
• Schnellerer Zugriff auf Metadaten • Bessere Leistung für Linux-VMs • Geringerer Overhead
4. recordsize=16K (große Leistungssteigerung für VM-Festplatten) {Sie müssen dies auf den entsprechenden Datensatz anwenden}
Schlechtes Beispiel☹ –> zfs set recordsize=16K rpool
zfs set recordsize=16K rpool/data/vm-100-disk-0
Wende 16K nur auf VM-Festplatten an😊 –> rpool/data/vm-XXX-disk-0
Risiken: Wenn Sie 16K auf den falschen Datensatz anwenden, kann dies die Leistung beeinträchtigen.
Was sich verbessert
• Leistung der VM-Festplatten • Zufällige E/A • Datenbank-Workloads
